Saint-Pierre
Saint-Pierre ist der kleine, mit Kokospalmen bewachsene Granitfels vor der Côte d'Or von Praslin, eines der bekanntesten Postkartenmotive der Seychellen. Man besucht ihn zum Schnorcheln, meist auf derselben Bootstour wie Curieuse.
Der Fels aus dem Prospekt
Wenige Motive stehen so oft für die Seychellen wie dieser kleine Granitstapel mit seinem Büschel Kokospalmen, der im türkisen Wasser vor Praslin liegt. Saint-Pierre ist unbewohnt und so klein, dass man ihn nicht betritt. Man ankert davor und schnorchelt rund um die Felsen, wo sich Rifffische und häufig Schildkröten sammeln.

Teil der Curieuse-Tour
Fast jede Bootstour ab der Côte d'Or verbindet Saint-Pierre mit Curieuse. Am Vormittag ist das Wasser meist am ruhigsten und die Sicht am besten. Nicht zu verwechseln ist dieser Fels mit dem gleichnamigen äußeren Saint-Pierre in der Nähe der Farquhar-Inseln, das über tausend Kilometer weiter südlich liegt.
Unter Wasser
Rund um den Fels wechseln sich Granitplatten und Sandflächen unter Wasser ab. Die lebende Koralle ist nach den warmen Jahren zurückgegangen, der Fischreichtum aber geblieben, und an ruhigen Vormittagen ziehen Adlerrochen und junge Riffhaie durch das flache, klare Wasser.

Höhepunkte
- Postkartenmotiv — Der wohl meistfotografierte Granitfels der Seychellen.
- Schnorcheln — Rifffische und Schildkröten rund um die Felsen, ruhiges Wasser am Vormittag.
- Mit Curieuse kombiniert — Fester Bestandteil der Bootstouren ab der Côte d'Or.
Häufige Fragen
Kann man auf Saint-Pierre an Land?
Nein, der Fels ist zu klein und steil. Man schnorchelt vom Boot aus rund um die Granitblöcke, wo die Fische am dichtesten stehen.
Wann ist die Sicht am besten?
Am Vormittag, wenn Wind und Wellen meist noch schwach sind. Die Tour ab der Côte d'Or startet deshalb oft früh.



