Sainte-Anne
Sainte-Anne ist die größte Insel des gleichnamigen Meeresparks vor Victoria, rund 15 Bootsminuten von Mahé. Auf ihr steht heute das Club Med Seychelles, und rund um sie liegt der älteste Meerespark des Indischen Ozeans.
Der erste Meerespark des Indischen Ozeans
Der Sainte-Anne-Meerespark wurde 1973 gegründet und war der erste Meeresnationalpark des Indischen Ozeans. Er umfasst sechs Inseln vor der Küste von Victoria, deren flache, geschützte Riffe zu den besten Schnorchelgründen der inneren Seychellen zählen. Sainte-Anne selbst hat außerdem historische Bedeutung, denn hier ließen sich 1770 die ersten französischen Siedler der Seychellen nieder.

Die Insel heute
Auf Sainte-Anne steht seit 2023 das Club Med Seychelles, das die frühere Anlage Beachcomber abgelöst und stark erweitert hat. Als Übernachtungsgast erreicht man die Insel mit dem hoteleigenen Boot ab Mahé. Als Tagesgast kommt man auf den Bootstouren durch den Meerespark bis an ihre Riffe, ohne die Resortinsel selbst zu betreten.
Der Park und seine sechs Inseln
Neben Sainte-Anne umfasst der Meerespark die Inseln Cerf, Round, Moyenne, Long und Île Cachée. Ihre flachen Riffe und Seegraswiesen stehen seit über fünfzig Jahren unter Schutz, was sie zu einem der verlässlichsten und artenreichsten Schnorchelreviere der inneren Seychellen macht.

Höhepunkte
- Meerespark seit 1973 — Der erste Meeresnationalpark des Indischen Ozeans, sechs Inseln, flache Riffe.
- Erste Siedlung 1770 — Hier begann die dauerhafte Besiedlung der Seychellen.
- Club Med Seychelles — Seit 2023 das einzige Resort der Insel, mit eigenem Bootstransfer ab Mahé.
Häufige Fragen
Kann man Sainte-Anne als Tagesausflug besuchen?
Die Insel selbst gehört dem Resort, aber die Riffe rund um Sainte-Anne sind Teil fast jeder Bootstour durch den Ste-Anne-Meerespark ab Mahé, meist verbunden mit Schnorcheln und einem Grill auf einer der Nachbarinseln.
Was macht den Meerespark besonders?
Es ist der älteste Meeresnationalpark des Indischen Ozeans, mit geschützten, flachen Riffen dicht vor Victoria und großen Seegraswiesen, in denen Schildkröten und Rochen leben.


